Kein Stress am POS | 13.07.2015


Hektik und Reizüberflutung prägen heute den Alltag vieler Menschen. Umso wichtiger ist es, dass Handelshäuser Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Dabei ist der Grat mitunter schmal: Shopping soll zum Erlebnis, keinesfalls aber zu einer weiteren Belastung werden. Experten berichten, wie man Stressfallen in Stores vermeiden kann.

„Zuvielisation“ – diese Wortkreation bringt eine der Hausforderungen der Gegenwart auf den Punkt: Vielerorts lauert die Gefahr der Überforderung – auch im Einzelhandel. Arndt Traindl, geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens Retail Branding mit Sitz im österreichischen Amstetten, bietet derzeit spezielle Seminare an mit dem Titel: „Weg mit dem Stress am POS“. In Kooperation mit der niederländischen Agentur Interference, die mobile Stress- und Körpermessungen durchführt, haben sein Team und er Untersuchungen in einem Krefelder Fachmarkt vorgenommen. Diese belegten: „Stress im Laden kostet kurzfristig Umsatz und langfristig Frequenz.“ Ein Ansteigen von Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Muskeltonus sowie Herz- und Pulsfrequenz, all das wurde bei gestressten Einkaufs-Probanden festgestellt. Das führte zu einer mentalen Kettenreaktion: „Wenn die Kunden etwas als strapaziös wahrnehmen, erhöht sich sprunghaft ihre kritische Einstellung“, sagt Arndt Traindl. „Ob Ware, ob Preise, ob Personal, zu allem entsteht Misstrauen. Der stressbedingte Tunnelblick macht blind für noch so geschickt inszenierte Kaufimpulse. Der Kunde will nur noch eines: den Store verlassen.“

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Kein Stress am POS | 13.07.2015


Hektik und Reizüberflutung prägen heute den Alltag vieler Menschen. Umso wichtiger ist es, dass Handelshäuser Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Dabei ist der Grat mitunter schmal: Shopping soll zum Erlebnis, keinesfalls aber zu einer weiteren Belastung werden. Experten berichten, wie man Stressfallen in Stores vermeiden kann.

„Zuvielisation“ – diese Wortkreation bringt eine der Hausforderungen der Gegenwart auf den Punkt: Vielerorts lauert die Gefahr der Überforderung – auch im Einzelhandel. Arndt Traindl, geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens Retail Branding mit Sitz im österreichischen Amstetten, bietet derzeit spezielle Seminare an mit dem Titel: „Weg mit dem Stress am POS“. In Kooperation mit der niederländischen Agentur Interference, die mobile Stress- und Körpermessungen durchführt, haben sein Team und er Untersuchungen in einem Krefelder Fachmarkt vorgenommen. Diese belegten: „Stress im Laden kostet kurzfristig Umsatz und langfristig Frequenz.“ Ein Ansteigen von Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Muskeltonus sowie Herz- und Pulsfrequenz, all das wurde bei gestressten Einkaufs-Probanden festgestellt. Das führte zu einer mentalen Kettenreaktion: „Wenn die Kunden etwas als strapaziös wahrnehmen, erhöht sich sprunghaft ihre kritische Einstellung“, sagt Arndt Traindl. „Ob Ware, ob Preise, ob Personal, zu allem entsteht Misstrauen. Der stressbedingte Tunnelblick macht blind für noch so geschickt inszenierte Kaufimpulse. Der Kunde will nur noch eines: den Store verlassen.“

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